Die Ausstellung ,,Bayerisches Chemiedreieck: Dynamik und Perspektive - gemeinsam die Zukunft der Region sichern" porträtiert eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Bayerns und einen Schwerpunkt der chemischen Industrie im Süden Deutschlands mit insgesamt über 25.000 Beschäftigten bei überwiegend weltweit tätigen Unternehmen und einem Jahresumsatz von acht Milliarden Euro. Zusammen mit dem Vorsitzenden der Bayerischen Chemieverbände, Dr. Rudolf Staudigl wird Regierungspräsident Christoph Hillenbrand die Ausstellung eröffnen am
Donnerstag, 10. Juni 2010, 16 Uhr
im 3. Stock, Haupttreppenhaus der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39, 80538 München.
Die Ausstellung ist bis zum 2. Juli 2010, Montag bis Freitag von 7 - 19 Uhr zu sehen.
Der Eintritt für die Besucher ist frei.
Berichterstatter sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen!
Die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur ist ein entscheidendes Standortkriterium für die Wirtschaft im bayerischen Chemiedreieck und die dort lebenden Menschen. Der Bau der Ethylenpipeline Süd vom Chemiedreieck durch Baden-Württemberg bis nach Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz ist weit fortgeschritten, die Autobahn A 94 zwischen München und Mühldorf/Altötting soll in wenigen Jahren fertig gestellt sein, die Planungen für den Ausbau der Bahnstrecke München - Mühldorf - Freilassing laufen. ,,Die Regierung von Oberbayern leistet hierzu ihren Beitrag als Planfeststellungsbehörde für Straßenbauprojekte und für Pipelines, und als Anhörungsbehörde bei Planfeststellungsverfahren für Eisenbahnprojekte", betont Regierungspräsident Christoph Hillenbrand. Entscheidend ist, dass diese Verfahren im Interesse des Vorhabensträgers aber auch der nutznießenden Region schnellstmöglich und rechtlich einwandfrei durchgeführt werden. Nur so werden spätere Zeitverluste durch Gerichtsverfahren vermieden und die Voraussetzungen für einen raschen Bau der Infrastruktur geschaffen.
,,Dynamik und Perspektive" ist der Titel dieser Ausstellung, der aufzeigt wie die Chemie innerhalb von wenigen Jahrzehnten eine Region, die weitgehend von der Landwirtschaft geprägt war, zu einem der bedeutendsten Industriestandorte in Süddeutschland gewandelt hat. Die Ausstellung porträtiert die Wirtschaftsregion zwischen Inn und Salzach mit ihren nahezu 75.000 Beschäftigten, die direkt oder indirekt mit dem Wirtschaftszweig der chemischen Industrie verbunden sind. Das breite Spektrum der in die gesamte Welt exportierten Produkte wird während der Ausstellung mit Exponaten, Schaubildern und Präsentationen veranschaulicht. ,,Wir wollen das Bayerische Chemiedreieck vorstellen und gleichzeitig den Zusammenhang zwischen öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen und wirtschaftlicher Prosperität in unserer Ausstellung verdeutlichen", erklärt Dr. Werner Goll, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria. So zeigt die Ethylen-Pipeline Süd geradezu lehrbuchhaft, wie öffentliche Hand und private Wirtschaft in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand einer ganzen Region sicherstellen.
Die Initiative ChemDelta Bavaria macht darüber hinaus im Rahmen der Ausstellung auf die notwendige Sicherung der Energieversorgung aufmerksam - hier konnte die OMV Power International als neues Mitglied für die Initiative gewonnen werden, die das geplante Kraftwerksprojekt in Haiming vorstellt. Auch der zum Teil bereits heute fehlende Nachwuchs bei Fachkräften und Akademikern in den naturwissenschaftlichen Bereichen spielt eine zunehmende Rolle.
Nach der Ausstellungspremiere im Bayerischen Landtag im vergangenen Jahr stellt sich die Initiative mit ihren insgesamt 18 Mitgliedsunternehmen der chemischen Industrie nun in der Regierung von Oberbayern vor. Weitere regionale Stationen der Ausstellung waren in den letzten Wochen Burghausen, Waldkraiburg und Trostberg.

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