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16.10.2011 Big Brother auf unserem PC mit dem Bayern-Trojaner??
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Kultur Waldkraiburg, 04.08.2010

Die neue Spielzeit im Haus der Kultur bietet kulturelle Leckerbissen

Das Kulturamt legt die neue Abobroschüre für die Spielzeit 2010 /2011 vor. Nach der durchweg positiven Resonanz von Publikum und Presse gleichermaßen, wurde in der neuen Spielzeit an dem Konzept festgehalten, anspruchsvolle Stoffe mit Unterhaltung zu verbinden, dabei wird, wie immer, auf höchstmögliche Qualität geachtet um dem Titel des ,,Kulturellen Mittelzentrums" gerecht zu werden. Das Schauspiel bietet gleich zum Einstieg einen packenden Thriller aus der jüngeren deutschen Geschichte. 20 Jahre nach dem Mauerfall ist das Stück ,,Das Leben der Anderen"(15.10.) ein Meilenstein in deutsch-deutscher Geschichte. So ist ein
packendes und tiefschürfendes Bühnenstück voller Tragik und Leid entstanden, das die Frage nach Opfern und Tätern, nach Liebe und Abhängigkeit, nach Systemtreue und Verrat nicht einfach beantwortet, sondern in das gleißende Licht der Fehlbarkeit und Verletzlichkeit der Menschheit zerrt.
Theaterstücke über Künstlerschicksale gelingen selten oder nie. Die Komödie ,,Händel & Bach - Eine irrwitzige Begegnung"(6.11.) von Paul Barz hingegen ist feinsinnig und mitreißend .Beim hitzigen Dialog der beiden berühmten Komponisten erfährt man mehr über ihre Charaktere, Nöte und ihre Musik als in manch sprödem Buch. Zweimal ist das berühmte Theater am Kurfürstendamm bei uns zu Gast. Im November mit ,,Zille"(28.11.) einem Stück über Heinrich Zille, den ,,Pinselheinrich", Berliner Urgestein, Milieuschilderer, Maler und Freund der Ärmsten. Charakterdarsteller Walter Plathe liegt die Figur des Zille sehr am Herzen. Er ist Mitglied der Zille-Gesellschaft und beschäftigt sich seit langem mit dem Maler und dessen Texten Im März kommt die Datingkomödie ,,Shoppen"(12.3.) vom Waldkraiburger Ralf Westhoff auf die Bühne.
Nachdem das Stück in der letzten Saison mit großem Erfolg in Berlin gespielt wurde, findet die Tourpremiere in Waldkraiburg statt.
Die Komödie am bayerischen Hof ist in München die erste Adresse wenn es um gut gemachtes Unterhaltungstheater geht, im März wird die Komödie hier mit einer Premiere aufwarten ,,Lauf doch nicht immer weg"(20.3.).
Pfarrersfrau Penelope Toop, eine ehemalige Schauspielerin, versetzt durch ihre unkonventionelle Art die ländliche Bevölkerung in helle Aufregung.
Unter den argwöhnischen Augen Miss Skillons vom Kirchenvorstand und frech kommentiert vom Dienstmädchen Ida entwickelt sich eine Verwechslungskomödie, in der am Ende fünf Pfarrer auf der Bühne versammelt sind - drei echte und zwei falsche.
Freuen Sie sich auf großes, spritziges und kurzweiliges Boulevardtheater, dargeboten von einem glänzend aufgelegten Ensemble, angeführt von der Königin des Boulevard, der großartigen Chariklia Baxevanos.
Wajdi Mouawad ist einer der auffälligsten Theaterautoren aus der jungen, äußerst kreativen kanadischen Theaterszene. Im Libanon geboren, emigrierte Mouawad mit acht Jahren. in seinem Stück ,,Verbrennungen"(31.3.), das auf unterschiedlichen Zeitebenen in Montréal und im Libanon spielt. Mit archaischer Wucht und in einer berührend poetischen Bildsprache erzählt sich retrospektiv die Geschichte einer Frau, die auch in der schwärzesten Hölle des Bürgerkriegs an die heilende Kraft der Liebe und die Macht der Worte geglaubt hat.
Die Musiktheaterreihe wird wie immer von Oper, Musical und Tanz bestimmt. Zwei selten gespielte Meisterwerke der Oper stehen mit ,,Eugen Onegin"(29.10.) von Tschaikowski und Goethes ,,Faust"(25.3.) (mit deutschem Titel auch ,,Margarete")als Oper von Charles Gounod, sind die großen Werke der nächsten Spielzeit. Etwas lustiges zur Faschingszeit verspricht die komische Oper ,,der ,,Barbier von Sevilla"(17.2.) von Rossini. Die Staatsopern Kharkov, Odessa und Brasov seind die rennomierten Operhäuser welche die Werke auf die Bühne bringen Das berühmte Musical ,,Chess"(6.5.) von Tim Rice und Abba und nach dem fantastischen erfolge in der letzten Spielzeit iat auch das Odyssey Dance Theater(7.4.) wieder zu Gast. Das Ensemble aus Salt Lake City wag sich mit ,,Giselle" an eine moderne Neuinterpretation des berühmten klassischen Balletts von Marius Petipa und Adolphe Adam. Die tragische Liebesgeschichte wird in die heutige Zeit verlegt und aktualisiert: Aus dem Bauernmädchen Giselle wird die Bedienung eines Kaffeehauses und aus ihrem treulosen Liebhaber Albrecht der Filmschauspieler Al Brecht. Die ausgefallene Inszenierung erzählt auf neue und unterhaltsame Weise eine alte Geschichte über Liebe, Betrug, Tod und ultimative Vergeltung - ein Genuss für alle Zuschauer!
Etwas ganz spezielles gibt es noch für die Musik und Theaterfreunde, denn ,,Liebesträume"(4.5.) biete ein klassisches Konzert als Teil eines tiefgründigen und zugleich kurzweiligen Schauspieles. Es behandelt die große Liebe Franz Liszt zu Carolyne von Sayn-Wittgenstein.
Das Wahlabo bietet mit den Schwerpunkten aus Kleinkunst und Konzerten, wie immer ein buntgemischtes Programm zwischen Jazz, Weltmusik und Klassik. Poesie, Musik und Atmosphäre bieten Las Sombras(18.9.) mit ihren ,,Tangogeschichten", Rudi Zapf und sein Zapfnstreich(8.10.), spielen bayerische Weltmusik, und der große Bariton Christoph von Weitzel (12.11.) widmet sich dem deutschen Volkslied. Carlos Nunez((26.1.), der spanische Kelte, ist ebenso zu Gast, wie auch das erfolgreiche ,,Bluegrass Jamboree"(15.12.) Festival, dass im Dezember, nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, mit 3 Topbands aus den USA, eine Zweitauflage
erleben wird. Etwas ganz besonderes verspricht das Gastspiel vom bekannten Saxophonisten Hugo Siegmeth, (27.11.) der mit seinem Ensemble Jazz aus dem Banat spielen wird und damit natürlich auch seine Kindheit als Vertriebenenkind aufarbeitet.
Zwischen Musik und Kleinkunst sind die Gastspiele von ,,Ringsgwandl"(20.10) mit seinem neuen Programm ,,Untersendling" und dem großen Wortpoeten und Liedermacher ,,Stephan Sulke"(16.3.) anzusiedeln. Michi Altinger,(13.10.) Sissi Perlinger (5.//6.10.) mit der Vorpremiere Ihres neuen Programms, sowie Nepo Fitz (5.11.) und Fatih Cevikkollu (18.2.) zeigen, dass auch trotz der starken Konkurrenz in der Region, ein etwas anderes Kleinkunstprogramm möglich ist.
Natürlich sind die Abos nur ein Auszug aus dem umfangreichen Programm, es kommen noch das Neujahrskonzert dazu, diesmal die Operette ,,Die Csardasfürstin" (1.1.) und als Weihnachtskonzert gibt es noch Geschichten und Musik von der Schauspielerin ,, Michaela May & Rosalyn Sabo & Zitherrausch" (18.12.) und selbstverständlich werden auch, trotz Kürzungen, alle weiteren Reihen im Kulturprogramm fortgeführt.
Neben den Klassikern, den Abos für Schauspiel und Musiktheater, die im Preis unverändert günstig sind, gibt es weiterhin das Wahlabo, und auch, das mit Erfolg eingeführte ,,Schnupperabo" , ist ebenfalls wieder im Angebot. 4 Veranstaltungen aus allen Sparten zum halben Preis, das ist nur eine der vielen Sparmöglichkeiten, die sich bei den Abos bieten. Informationen zu allen Abonnements und zu den Sparmöglichkeiten, gibt es unter Telefon 08638 / 959304.

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