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Leserbriefe

16.02.2012 ÖDP begrüßt gentechnikanbaufreies Ampfing
19.11.2011 ich kann nicht verstehen das jemand die 2 jahre lang den gleichen weg zur arbeit
05.11.2011 Erinnern Sie sich noch…?
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16.10.2011 M. Wengler schreibt folgenden Leserbrief:
Big Brother auf unserem PC mit dem Bayern-Trojaner??

diese Trojaner- Sache gleicht langsam dem Film „der Staatsfeind Nummer 1“..

Bayerische Behörden setzen also zur Verbrechensbekämpfung eine Software ein, die den Beamten mehr ermöglichen könnte, als das Gesetz zu lässt.
Die unerwünschte und nicht nachvollziehbare Aktivierung der Webcam des eigenen Laptops, Bildschirmabzüge, wenn Väter zum Beispiel die Babybadefotos am Bildschirm betrachten usw.!
Oder die erotischen Fotos von der Partnerin.

In den Medien gab es bereits einige Beispiele, was alles mit solch einer Software verunstaltet werden kann. Ohne dass Virenscanner etc. einen Schutz bieten. Wir ahnungslose Bürger als gläserne Internetnutzer, schutzlos der propaganda- Politik ausgeliefert..

In Zeiten in denen jeder von uns Digitalkameras verwendet und den heimischen Computer zur Betrachtung der Bilder benutzt, ein völlig unkalkulierbares Risiko.
Die Liebelei bei der Schnüfflerei kennt man ja, von politisch verantwortlichen Personen. Die Affäre Pauli würden die heute wohl mit einem Parteitrojaner lösen..

Schlimm ist, dass zur Überwachung eine Software verwendet wird, die von Dritten missbraucht werden könnte. Noch schlimmer, dass diese Software laut dem Chaos Computer Club über einen Server in den USA kommuniziert. Hier gilt alleine die bloße Vermutung. Denn sollte die Regierung und ihre Verwaltung Programme auf die Privatrechner der Bürger laden können, zusätzliche Programme zur Spionage unbemerkt draufspielen können und das alles nicht sicher genug sein, vor Fremdzugriffen, kann jeder unbescholtene Bürger plötzlich diffamiert werden!

Babyfotos vom Wickeltisch vorverurteilen Väter dann als Kinderschänder oder Lüstlinge, Frauen in knappen Parteikleidern haben nicht mehr nur bei Kampfkandidaturen in gewissen Parteien keine Chance mehr, sondern müssen darum fürchten, dass Beamte diese Fotos im Internet streuen könnten.
Verhältnisse, die an die DDR erinnern. Nur agieren bei uns Behörden unter demokratisch gewählten Führungskräften in einem Rechtsstaat.

Alleine die Vorfälle um die Rosenheimer Polizei zeigen doch, dass eben nicht auf alle Beamten Verlass ist! Ein Bayern- Trojaner, in Händen solcher Beamter, könnte mehr Schaden anrichten, als Nutzen!

Wer überwacht am Ende die Legalität und Rechtstreue der Überwacher? Wer die Überwacher der Überwacher? Wer zieht alleine aus der Möglichkeit der Überwachungsmöglichkeiten Konsequenzen? Wohl niemand. Zurück bleiben wie in Rosenheim geschädigte Bürger, die eigentlich an den Rechtsstaat und dessen Organe gutgläubig geglaubt haben..