Wie berichtet wurde am Mittwochabend, 03.02.10, auf der Bundesstraße 15 bei Haag ein 29-jähriger Mann von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürften Selbstmordabsichten des Betroffenen im Hintergrund stehen.
Die Kopfverletzungen des Mannes stellten sich als vier Schusswunden heraus. Der Schwerverletzte wurde gestern Abend noch operiert. Nach ärztlicher Beurteilung bestand jedoch keine akute Lebensgefahr. Der Verletzte ist bisher noch nicht vernehmungsfähig.
Zwischenzeitlich konnte geklärt werden, dass es sich bei der neben dem Fahrzeug des Betroffenen am Boden aufgefundenen Waffe um ein Kleinkalibergewehr handelt. Er hatte es offensichtlich dorthin geworfen, bevor er sich den Einsatzkräften stellte. Das Kaliber dieser Waffe passt zu den festgestellten Kopfverletzungen.
Aufgrund der Zeugenaussage des 45-jährigen Unfallgegners, der festgestellten Spuren und der ärztlichen Beurteilung ist davon auszugehen, dass der 29-Jährige sich die Kopfverletzungen mit dem mitgeführten Gewehr im Fahrzeug selbst zugefügt hat.
Nach bisherigen Erkenntnissen liegt wohl eine Selbstmordversuch vor. Hintergrund dürften Probleme im privaten Bereich sein.
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