Nachrichten aus dem Landkreis Altötting

Wirtschaft 02.08.2010

Arbeitsmarkt auch im Juli stabil

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, der die Landkreise Rottal-Inn, Altötting und Mühldorf umfasst, ist die Arbeitslosigkeit im Juli erneut leicht zurückgegangen.
Mit 6.428 lag die Zahl der Beschäftigungslosen um 68 oder ein Prozent niedriger als im Juni. Gegenüber dem Juli 2009 betrug der Rückgang 1.343 Personen oder gut 17 Prozent.

,,Die weiterhin stabile Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt lebt von der konjunkturellen Erholung, die auch im Juli anhält", kommentiert Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen die neuen Zahlen vom Arbeitsmarkt. ,,Die Betriebe suchen weiter verstärkt nach Arbeitskräften, allerdings schwerpunktmäßig im Bereich der Fachkräfte. In einigen Bereichen zeichnet sich bereits ein Fachkräftemangel ab. Deshalb rufe ich alle Betriebe dazu auf, verstärkt auf die Aus- und Fortbildung zu setzen."

Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 3,6 Prozent und lag damit exakt auf dem Wert des Vormonats. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote noch bei 4,4 Prozent.
Arbeitslosenzahl Juli 2010 - 68 auf 6.428
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich - 1.343
Arbeitslosenquote Juli 2010 3,6 Prozent
Arbeitslosenquote Juli 2009 4,4 Prozent
Bestand offene Stellen Juli 2010 1.212
Bestand offene Stellen im Vorjahresvergleich + 184

2.881 Arbeitslose aus dem Rechtskreis SGB III wurden von der Agentur für Arbeit betreut, 3.547 Arbeitslose zählten zum Rechtskreis SGB II in der Verantwortung der Arbeitsgemeinschaften für Grundsicherung (ARGEn).

Im Juli meldeten sich 2.073 Personen arbeitslos, das waren 159 oder sieben Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 2.139 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 162 oder sieben Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist mit 1.846 im Vergleich zum Vormonat um 52 oder knapp drei Prozent zurückgegangen. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist allerdings ein Anstieg um 97 oder knapp sechs Prozent zu verzeichnen. Die Gruppe der Langzeitarbeitslosen profitiert damit nur in geringem Maße vom Abbau der Arbeitslosigkeit.

Die Erwerbslosigkeit der jüngeren Arbeitnehmer unter 25 Jahren ist im Juli gegenüber dem Vormonat um 125 (21 Prozent) gestiegen und umfasst aktuell 714 Personen. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist die Arbeitslosigkeit der Jüngeren um 431 Personen oder knapp 38 Prozent zurückgegangen. Der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit darf im Juli nicht überbewertet werden, da viele junge Erwachsene die Schule oder Ausbildung beendet haben und die Arbeitslosigkeit nur vorübergehend eintritt, bis eine neue Stelle angetreten, eine weiterführende Schule besucht oder ein Studium aufgenommen wird.

Der Anteil der Älteren ab 50 Jahren an der Arbeitslosigkeit liegt bei 32 Prozent. Dies entspricht einer Zahl von 2.081 Personen. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen Rückgang um 45 Personen. Gegenüber Juli 2009 ist ein Anstieg um 24 oder einem Prozent zu verzeichnen.

Der Stellenbestand im Bereich der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen ist gegenüber dem Vormonat angestiegen. Mit 1.212 offenen Stellen waren es um 34 Stellen mehr als im Juni (1.178). Im Vorjahresvergleich verzeichnete die Agentur einen Anstieg um 184 Stellen. Damit sind aktuell knapp 18 Prozent mehr Stellen im Bestand als noch im Juli letzten Jahres.

Im Juli wurden insgesamt 794 Stellen gemeldet, dies sind um 33 oder gut vier Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2009 wurden um elf Prozent oder 79 Stellen mehr gemeldet. Dieser erneut hohe Zugang an offenen Stellen spiegelt die allgemein positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wider.

Der aktuelle Stellenzugang kam weiterhin verstärkt aus dem verarbeitenden Gewerbe. Insbesondere stieg die Nachfrage nach Fachkräften in Metall- und Elektroberufen, bei den Ernährungsberufen sowie beim Handwerk. Vor allem das Bauhauptgewerbe (Hochbau und Ausbau) sucht verstärkt nach Fachkräften. Die Nachfrage nach Leiharbeitern liegt zwar immer noch auf einem hohen Niveau, allerdings geht hier der Bedarf der Betriebe etwas zurück. Auch in den Bereichen Handel, Verkehr, Gastgewerbe und dem Pflege- und Gesundheitswesen ist eine rege Nachfrage nach Arbeitskräften zu verzeichnen.


Ausbildungsstellenmarkt

Die Betriebe investieren weiterhin in die Ausbildung von Fachkräften. Vom 01.10.2009 bis Juli 2010 wurden der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen mit 1.849 insgesamt 66 betriebliche Ausbildungsstellen mehr gemeldet als im Vorjahr. Dies ist ein Anstieg von knapp vier Prozent.

Bei den angebotenen Ausbildungsstellen waren deutliche regionale Unterschiede zu verzeichnen. In der Region Altötting lag der Schwerpunkt bei den Chemie- und Fertigungsberufen. Im Landkreis Mühldorf wurden überwiegend Ausbildungsstellen aus dem Bereich Büro, Handel und der industriellen Metall- und Fertigungsberufe angeboten. Im Landkreis Rottal-Inn verteilten sich die Ausbildungsangebote schwerpunktmäßig auf den Bereich der Handwerksberufe.

Die Entwicklung bei den gemeldeten Bewerbern um Ausbildungsstellen verhält sich leicht gegenläufig zu den betrieblichen Ausbildungsstellen. Hier sank die Zahl der Bewerber gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent von 1.974 auf 1.914. Am stärksten nachgefragt sind bei den Bewerbern betriebliche Ausbildungsstellen in Büro- und Verwaltungsberufen sowie Berufe im Bereich Handel.

Ende Juli waren 347 Bewerber noch unversorgt und 430 Berufsausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es weniger unversorgte Bewerber für Berufsausbildungsstellen (- 38 Prozent), die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen war größer (+23 Prozent). Die hohe Anzahl von unbesetzten Ausbildungsstellen begründet sich in der abwartenden Haltung der Arbeitgeber. In Berufsfeldern, bei denen die Anforderungen an die Bewerber hoch sind, erhoffen sie sich möglicherweise noch weitere Bewerbungen.


Regionale Arbeitsmarktentwicklung

Hauptagentur Pfarrkirchen mit ARGE Rottal-Inn (Landkreis Rottal-Inn)

Auch im Juli setzte sich die positive Gesamtentwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt fort. Im Juli waren im Landkreis Rottal-Inn 1.906 Arbeitslose und damit 104 (fünf Prozent) weniger als im Vormonat registriert. 904 erwerbslose Personen wurden im Rechtskreis SGB III bei der Agentur für Arbeit betreut und 1.002 Arbeitslose zählten zum Rechtskreis SGB II bei der Arbeitsgemeinschaft Rottal-Inn. Zum Vergleichsmonat des Vorjahres waren es 393 Arbeitslose (17 Prozent) weniger.

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Rottal-Inn ist mit 3,1 Prozent gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte gefallen. Im Vorjahresmonat lag die Quote noch bei 3,8 Prozent. Damit ist die Arbeitsmarktlage im Landkreis Rottal-Inn im Agenturbezirk Pfarrkirchen im Vergleich zu den Landkreisen Altötting (3,7 Prozent) und Mühldorf (4,1 Prozent) mit Abstand am günstigsten.

641 Menschen haben sich im Juli arbeitslos gemeldet; das waren 29 oder fünf Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 38 (sechs Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. 737 Erwerbslose haben im gleichen Zeitraum ihre Arbeitslosigkeit beendet; 120 (19 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 42 (fünf Prozent) weniger als im Vorjahresvergleich.

In der Personengruppe der Langzeitarbeitslosen mit 505 arbeitslosen Frauen und Männern gab es zum Vormonat wiederum einen geringfügigen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 17 Personen (drei Prozent). Die Arbeitslosenzahl liegt noch um eine Person über dem Vorjahresmonat.

Im Juli stieg die Arbeitslosigkeit bei den Jüngeren unter 25 Jahre um 24 (elf Prozent) auf 246 gemeldete Arbeitslose an. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres waren allerdings 119 oder 33 Prozent weniger Jüngere registriert. Die Zunahme im Vergleich zum Vormonat resultiert überwiegend aus der Meldung von Ausbildungsabsolventen, die nicht übernommen wurden. Ein signifikanter Anteil darunter hat sich dazu entschlossen, ab September eine weiterführende Schule zu besuchen.

632 Arbeitslose sind älter als 50 Jahre; das sind 33 Prozent aller Arbeitslosen. Gegenüber dem Vormonat ging die Zahl um 42 (sechs Prozent) zurück, lag aber noch um 37 (sechs Prozent) über dem Vorjahresniveau. Trotz wirtschaftlicher Belebung und verstärktem Fachkräftebedarf ist das Alter in vielen Fällen weiterhin ein Vermittlungshemmnis.

Im Landkreis Rottal-Inn bewegt sich der Bestand an offenen Stellen in etwa auf dem Niveau des Vormonats. Mit 386 Stellen waren es um vier geringfügig mehr als im Vormonat. Auch gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres blieb der Stellenbestand fast unverändert. An dieser Entwicklung ist zu erkennen, dass die Unternehmen im Landkreis Rottal-Inn bereits im Juli 2009 einen Aufwärtstrend zu verzeichnen hatten und verstärkt nach Arbeitskräften gesucht hatten.

Im Juli wurden insgesamt 274 Stellen gemeldet. Der Zugang liegt damit geringfügig über dem Wert des Vormonats (266). Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 15 Stellen weniger, was einem Rückgang um fünf Prozent entspricht.

Die Stellenzugänge im Landkreis Rottal-Inn kommen weiterhin vorwiegend aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Bau, Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Gesundheits- und Pflegebereich sowie aus dem Bereich der Dienstleistungsunternehmen.


Geschäftsstelle Altötting mit ARGE Altötting (Landkreis Altötting)

Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Altötting hält weiter an, wenngleich sich der Abbau der Arbeitslosigkeit etwas verlangsamt hat. Eine solche Stagnation ist im Juli üblich, weil sich viele Jugendliche nach Ausbildungsende zunächst arbeitslos melden müssen und die Einstellungsbereitschaft der Betriebe kurz vor der Haupturlaubszeit verringert ist. Die Zahl der Arbeitslosen ist um 64 (drei Prozent) auf 2.137 gesunken, was jedoch im Vergleich zum Vorjahr einen signifikanten Rückgang um 484 bzw. knapp 19 Prozent bedeutet.

Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent. Die Vorjahresquote lag mit 4,5 Prozent um 0,8 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

1.066 Arbeitslose waren bei der Agentur für Arbeit (Rechtskreis SGB III) gemeldet, auf die ARGE Altötting (Rechtskreis SGB II) entfielen 1.071 arbeitslose Menschen.

Im Juli meldeten sich 679 Personen arbeitslos; das waren 25 (vier Prozent) weniger als im Juni und 113 (14 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig konnten 746 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 46 (sechs Prozent) weniger als im Vormonat und 65 (acht Prozent) weniger als im Juli des letzten Jahres.

Die Arbeitslosigkeit der Jüngeren unter 25 Jahren stieg entgegen dem allgemeinen Trend an, was der üblichen Entwicklung im Juli entspricht, weil viele Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung nicht unmittelbar in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Ab September kann wieder mit einem spürbaren Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit gerechnet werden. Im Juli ist Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 um 31 (15 Prozent) auf nun 235 angestiegen. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies aber einen Rückgang um 42 Prozent (169 Arbeitslose).

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging um 24 (vier Prozent) auf 548 zurück. Im Vergleich zum Vorjahr dagegen stieg ihre Zahl um 36 oder sieben Prozent. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl beträgt 26 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit der Älteren ab 50 Jahren ist im Juli um 30 Personen (vier Prozent) auf 711 arbeitslos Gemeldete gefallen. Damit entspricht deren Zahl mit minus zwei praktisch dem Vorjahreswert.

Im Landkreis Altötting sind die Stellenbestände gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Im Berichtsmonat waren 360 Stellen im Bestand, was einem Plus von 17 Stellen oder fünf Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren um 75 (26 Prozent) mehr Stellen im Bestand.

Im Juli wurden insgesamt 235 Stellen gemeldet. Dies sind 33 Stellen oder 16 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2009 gab es um 34 Stellenzugänge mehr (+ 17 Prozent).

Die Stellenzugänge werden im Landkreis Altötting weiterhin von den Meldungen aus der Leiharbeit dominiert. Allerdings ist hierbei eine leichte Abschwächung zu erkennen. Aber auch im Handwerk, dem Handel, im Gastgewerbe und dem Gesundheits- und Pflegebereich werden Arbeitskräfte nachgefragt. Vorrangig suchen die Betriebe nach Fachkräften.


Geschäftsstelle Mühldorf mit ARGE Mühldorf (Landkreis Mühldorf)

Im Landkreis Mühldorf ist die Arbeitslosigkeit im Juli gestiegen. Es waren insgesamt 2.385 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, dies sind 100 Personen oder vier Prozent mehr als vor einem Monat. Hiervon wurden 911 Personen durch die Agentur für Arbeit und 1.474 Personen durch die ARGE Mühldorf (Rechtskreis SGB II) betreut.

Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent gestiegen. Die Vorjahresquote lag bei 4,9 Prozent, somit um 0,8 Prozentpunkte höher.

Im Juli 2008 lag die Arbeitslosenquote bei 4,3 Prozent.

Im Juli meldeten sich 753 Menschen arbeitslos, dies waren 142 (23 Prozent) mehr als im Vormonat und acht (ein Prozent) weniger als noch im Vorjahresmonat. Gleichzeitig konnten 656 Personen im Juli ihre Arbeitslosigkeit beenden, dies waren 153 (19 Prozent) weniger als noch im Juni und 55 (acht Prozent) weniger als im Vorjahr.

Erfreulich zeigt sich die Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen, es wurde erneut ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Vormonat verzeichnet. 793 Personen waren im Juli arbeitslos gemeldet, dies sind elf Personen (ein Prozent) weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren jedoch um 60 Personen (acht Prozent) mehr Langzeitarbeitslose gemeldet.

Die Arbeitslosigkeit der Jüngeren unter 25 Jahren ist gegenüber der allgemeinen Arbeitslosigkeit überproportional um 43 Prozent (70 Arbeitslose) auf nun 233 gestiegen. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies jedoch einen Rückgang um 38 Prozent (143 Personen).

Im Juli beendeten viele Jugendliche die Ausbildung, die in den Ausbildungsbetrieben nicht unmittelbar übernommen wurden. Bis zur Aufnahme einer Anschlussbeschäftigung oder eines Studiums bzw. dem Besuch einer weiterführenden Schule tritt daher für diese Personen vorübergehend Arbeitslosigkeit ein.

Die Arbeitslosigkeit bei den Älteren über 50 Jahre ist im Juli gegenüber dem Vormonat um 27 (vier Prozent) auf 738 gestiegen. Der kontinuierliche Rückgang seit Januar wurde damit erstmals im Juli unterbrochen. Die älteren Arbeitslosen waren damit im Vergleich zur gesamten Steigerung der Arbeitslosigkeit im Landkreis Mühldorf nur im geringen Maße betroffen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren elf Personen (zwei Prozent) weniger registriert.

Im Berichtsmonat waren 466 Stellen gemeldet und somit um drei Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es um 105 Stellen (29 Prozent) mehr.

Im Juli wurden insgesamt 285 Stellen gemeldet, acht Stellen weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2009 wurden 60 neue Stellen mehr gemeldet, was einen Anstieg um 27 Prozent bedeutet. Damit erlebt der Stellenmarkt im Landkreis Mühldorf weiterhin eine starke Nachfrage.

Besonders hoch war die Nachfrage nach Fachkräften, insbesondere im Baugewerbe und im Bereich des Metall- und Elektrohandwerks. Aber auch bei Industriebetrieben herrscht weiterhin ein hoher Kräftebedarf, der jedoch häufig über Leiharbeiter abgedeckt wird.


(re)